Stadlau wieder "auf Schiene" - 3:0 über Admira Juniors

Spielort:  Stadlau

Spieltermin:  Sa.,16.4.  16'00

Resultat:  3:0 (1:0)

Die Südstädter kamen mit einer sehr jungen Mannschaft. Das führte nach dem Ankick durch die neue Vereinsspitze Harald (Marschalek) & Harald (Gschweidl) in Hälfte eins zu einem laufintensiven Spiel, das sich aber zumeist im Mittelfeld abspielte. Admira war offensiv nicht gefährlich, sodass Benjamin Neckam bei seinem Comeback zwischen den Pfosten bis auf wenige aufzunehmende Bälle einen geruhsamen Nachmittag verbrachte. Von Stadlauer Seite gab's auch wenig Torgefährliches zu vermelden (Emir Dilic prüfte aus halbrechts den Gästekeeper Verwüster, 9. und ein Vorstoß von Okan Celik über links sorgte für - folgenlose - Verwirrung vorm Admira-Tor, 38.). Trotzdem stand es zur Halbzeit verdient 2:0. Denn nach einem weiten Ball brachte Cem Atan im Admira-Strafraum in Richtung des fliegenden Balles all seine Routine ins Spiel, so dass ihn der junge Admira-Keeper im Luftduell einfach foulen musste. Gelb für den Tormann und Elfmeter für Stadlau waren die folgerichtigen Entscheidungen von Referee Gregorits. Geschehen in Minute 20 - und Atan legte sich den Ball selber auf, um ihn in bester Panenka-Manier mittig unter die Latte zu heben - 1:0. In Minute 35 fand ein weiter Ball Philip Wendls genau in den Lauf von Emir Dilic - und der machte es trotz Bedrängnis durch einen Gästeverteidiger technisch perfekt und überhob Verwüster zum 2:0! Das war's zur Pause, wobei sich die Gäste noch numerisch schwächten, da Vorsager sich in der 45. Minute gelb-rot wegen Kritik und Unsportlichkeit "abholte".

Überraschend hoch stand die Defensive der Landerl-Elf dann in Hälfte zwei trotz Unterzahl - und das gab satte Räume für schnelle Stadlau-Angriffe. War Hälfte eins chancenarm, so kam es nach der Pause zu vielen attraktiven Offensivszenen: Atan per Kopf nach Dilic-Freistoß übers Tor (51.), derselbe Atan verzog nach Steilpass von Volkan Düzgün nur um Zentimeter (55.), der soeben eingewechselte Chiorean riskierte einen Distanzschuss (59.), ehe der bislang arbeitslose Stadlau-Keeper Neckam beweisen durfte, warum er seit Jahren der beste Stadtliga-Keeper war und zumindest einer der besten der Ostliga ist: Plötzlich war Schmidt aus dem ersten Admira-Angriff in Top-Position, doch Neckam tauchte den Schuss aus der Ecke (64.). Fast im Gegenzug nach dem Admira-Eckball traf Max Balzer den Abschlag perfekt über die weit aufgerückte Admira-Abwehr, Rares Sergiu Chiorean nahm Tempo auf, umkurvte noch den heraus eilenden Verwüster und es stand 3:0. Danach gab's noch einige Chancen auf ein höheres Score: Flanke von Emanuel Rajdl aus vollem Lauf von rechts, Chiorean-Volley mit viel Risiko - drüber (68.), Überzahl-Spiel über Rajdl-Balzer-Rajdl, der ideal für Dilic auflegte, doch Verwüster parierte sensationell (74.), Chiorean ließ fünf Admiraner wie Slalomstangen stehen, einzig der Abschluss fiel zu leicht aus, so dass Verwüster halten konnte (81.). Und im Finish wurde es noch etwas "unruhig", da der bis dahin souveräne und fehlerfreie Referee Gregorits einige "übermotivierte" Attacken des U17-Teamspielers Cerny (eine davon an Rajdl sogar im Strafraum) durchgehen und die fällige gelbe Karte stecken ließ, die gelb-rot bedeutet hätte, da gleich die erste Aktion des jungen Talents aus der Südstadt für ein Foul "gelb" ergeben hatte.

Fazit: Stadlau wieder "auf Schiene", auch weil zwar eine Viererkette ohne echten Veteidiger auflief, aber gerade das ja gar nicht sooo schlecht fürs druckvolle Offensivspiel war ...

Tore: 1:0 (20.) Cem Atan (Elfmeter), 2:0 (35.) Emir Dilic; 3:0 (65.) Rares Sergiu Chiorean.

FC Stadlau:  Benjamin Neckam - Raffael Behounek, Simon Hobiger, Max Balzer, Philip Wendl - Emanuel Rajdl, Okan Celik (70. David Prochal), Volkan Düzgün, Aleksandar Stojiljkovic (46. Sanel Tahirovic) - Cem Atan (58. Rares Sergiu Chiorean), Emir Dilic [auf der Bank: Gerald Zechner - Tanju Köse]

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