1:1-Heimremis gegen ESV Parndorf

Spielort:  Stadlau

Spieltermin:  Fr.,  3.6.  18'30

Ergebnis:  1:1 (1:0)

Bericht:  Mit dem einzigen Freitags-Heimspiel endete die erste RLO-Saison seit über 10 Jahren - und ein Nicht-Abstiegsplatz war schon längst erreicht ... Im Gegenteil, es ging um den 5. Platz  und den als bester Aufsteiger (den sich durch das 3:1 über Sollenau im letzten Moment noch Ebreichsdorf holte)

Das Spiel verlief einsatzmäßig sehr fair, trotzdem dominierten die Defensivreihen über die Angreifer. Die Gäste schienen von Beginn an entschlossener, wurden aber nur bei einigen Eckbällen ansatzweise gefährlich - da erwies sich Gerald Zechner aber sowohl bei drei angeschnittenen Flanken als Herr der Lüfte (12., 14.) als auch bei einem Flachschuss nach einem Corner (17.) beruhigend sicher. Danach gelang es der Stadlauer Defensive nichts Erfolg versprechendes für Parndorf mehr zuzulassen. Andrerseits wurden hohe, weite Bälle auf die Stadlauer Spitzen zu 95% Beute der Parndorf-Abwehr. Als man gerade auf der Tribüne aus Langeweile über den einen oder anderen diskutierbaren Pfiff des an sich recht sicheren Referees Trunner zu fachsimpeln begann, entschädigte das Finish von Hälfte eins für so manchen vorherigen Leerlauf: toller Reflex von Gästekeeper Krell bei Emanuel Rajdls Scguss nach Auflage von Chiorean (39.), Max Balzer grätschte in eine gefährliche Hereingabe von Ljubic (43.), ehe Parndorfs Felix Wendelin seinem eigenen Keeper keine Chance ließ und eine scharfe Flanke von Rares Chiorean "versenkte" (45.). Die Auflage der Gäste wurde rasch zur Stadlauer Beute und Emanuel Rajdl Richtung Tor geschickt. Sein Schuss in leichter Bedrängnis verfehlte aber um Zentimeter das mögliche 2:0 ...

Hälfte zwei begann dann so  munter, wie Hälfte eins geendet hatte: David Prochal zog aus der Abwehr rechts nahezu unbehelligt in den Gästestrafraum, war dort am Fünfer in Einschussposition, legte aber zum in der Mitte ebenfalls unbedrängten Cem Atan auf - und dessen Schuss misslang genau auf Keeper Krell (53.) - die wohl größte Chance des Spieles. Und Tore, die man nicht schießt ... ja, manchmal treten Fußball-Gemeinplätze leider doch ein: prtaktisch aus dem Nichts traf Marosi zum 1:1 (60.). Fast wäre die perfekte "Antwort" gelungen, doch Chioreans Schuss nach energischem Tempodribblinmg verfehlte knapp (und Gästegoalie Krell wäre wohl auch dran gewesen, 61.).

Nun kehrte wieder "Ruhe" ins Spiel ein, man könnte auch sagen: es schlief fat ein. Bis im Finish wieder einiges passierte: Sanel Tahirovic legte für Rajdl auf, doch dessen gar nicht schlechter Schuss wurde von Krell mittels Glanzreflex über die Latte gedreht (81.), ebenfalls Rajdl kam zum Kopfball, doch jener landete knapp neben dem Ziel (82.), Max Balzer klärte beim Schuss-Pass von Steinacher (87.) und M.Wendelin fand per Kopf die wohl beste Chance der Burgenländer vor (88.). Zwei Abschiede mit Wehmut gab es im Finish: Simon Hobiger, unser langjähriger Kapitän, beendet mit nur 27 Jahren aus beruflichen Gründen die Karriere und Ing. Philipp Wildprad (mit 99 Treffern Rekord-Stdtliga-Schütze des FC Stadlau) musste leider den Folgen der Verletzung aus der Saison 2015/16 Tribut zollen und wurde ebenfalls mit einem Kurzeinsatz und Standing Ovations verabschiedet.

Fazit: Nur um einen Punkt den Platz als bester Aufsteiger gegenüber Ebreichsdorf verpasst und alles Interessante lest bitte im großen Saisonschluss-Interview mit Headcoach Erwin Cseh.

Tore: 1:0 (45.) F.Wendelin (Eigentor, Flanke Rares Sergiu Chiorean); 1:1 (60.) Marosi

FC Stadlau: Gerald Zechner - David Prochal, Max Balzer, Raffael Behounek, Sanel Tahirovic - Emanuel Rajdl (88. Simon Hobiger), Okan Celik, Volkan Düzgün, Philip Wendl - Rares Sergiu Chiorean (90. Ing. Philipp Wildprad), Cem Atan (70. Dominik Eichinger).- [auf der Bank: Benjamin Neckam - Oliver Kascha]

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