12.Runde: SK Rapid II (H)

Sa.,23.10.  14'00  in Stadlau

Ergebnis:  2:1 (2:0)

Tore:  1:0 (40.) Luka Gusic, 2:0 (42.) Volkan Düzgün; 2:1 (61.) Alex Sobczyk

Bericht: Rapid II - das bedeutete junge, schnelle, ballsichere und spielstarke Gegner, die ganz unangenehm sein können. Und das waren sie von Beginn an auch: Küssler fand in Minute 11 die erste Top-Chance des Spieles vor, in Minute 15 rettete nur ein Doppel-Top-Reflex von Benjamin Neckam gegen Sobczyk und Gashi Stadlau vor dem möglichen Rückstand. Und Rapids Youngsters drückten weiter, unterbrochen dann durch den ersten gefährlichen Stadlau-Angriff über Volkan Düzgün, Osman Bozkurt und Andreas Bauer, dessen Flankenball von links aber von Gästekeeper Gartler entschärft wurde (26.). Auch in Minute 30 war der Rapid-Schlussmann bei Gabriel Bayers Hereingabe von rechts zur Stelle.

Das bedeutete: Stadlau kam besser ins Spiel, fand durch Bayers Kopfball nach Corner auch die erste echte Chance vor, aber Gartler war zur Stelle (33.). Einmal brannte noch der Hut im Stadlau-Strafraum, als Andreas Bauer im Duell mit Küssler diesen auf Elferhöhe zu Fall brachte, Referee Pichler aber aus seiner Sicht (und er stand direkt neben der Aktion) kein Foul sah (39.). Im Gegenzug gab's Eckball - diesen brachte Martin Marosi gefährlich zum kurzen Fünfer, wo Bozkurt verlängerte und Luka Gusic aus kurzer Distanz zum 1:0 einschoss (40.). Die (Vor-)Entscheidung gelang nur zwei Minuten später mit einer Traumaktion: Bozkurt ließ nach links auf den aufziehenden Bauer prallen und dessen Maßflanke verwertete mit Volkan Düzgün der "größte" Stadlauer per Kopf zum 2:0 (42.). Mit einem Wort: viel optimaler kann ein Spielverlauf nicht sein ...

Nach der Pause starteten zunächst wieder die Gäste fulminant, Nöstlinger scheiterte an Neckam (48.) und der aufgerückte Szalai per Kopf an Aluminium (50.) - Rapid wollte es noch einmal wissen ... und wurde mit dem 2:1 von Sobczyk belohnt (61.). Ein Doppeltausch von Stadlau-Coach Cseh zeigte dann aber die gewünschte Wirkung in Form von mehr Stadlauer Offensivpower. Nun ging das Spiel flott hin und her, zwingende Chancen ergaben sich allerdings hier und da kaum mehr - und wenn, dann eher für Stadlau: Okn Celik auf Philip Wendl, doch Gartler spielte gut mit (65.), Dominik Kirschner ideal auf Wendl, doch ein Verteidiger war im Bilde (69.), Kirschner-Freistoß an den kurzen Fünfer, wo Matej Milicevic den Ball ins Außennetz setzte (73.) und zuletzt versuchte es Wendl nach Kirschner-Auflage von links aus spitzem Winkel, doch ein Rapid-Verteidiger kratzte das Leder noch von der Linie und in den Corner (88.).

Fazit: bärenstarke Defensive vor einem Top-Goalie - das reichte dank ein paar guten Offensivauftritten zum Sieg. Gegen Vienna wird allerdings mehr nötig sein ...

FC Stadlau:  Benjamin Neckam - Gabriel Bayer, Luka Gusic, Matej Milicevic, Andreas Bauer - Philip Wendl, Volkan Düzgün, Martin Marosi (76. Raffael Behounek), Okan Celik, Sanel Tahirovic (54. Dominik Eichinger) - Osman Bozkurt (56. Dominik Kirschner). [auf der Bank:  Lukas Kiss - Christoph Ochrana]

<*Spieltermine

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