27.Runde: SK Rapid II (A)

Sa.,13.5.  16'00  am Allianz-Stadion Platz West

Resultat:  3:1 (2:1)

Tore:  0:1 (17.) Ehrnhofer, 0:2 (20.) Kovacec, 1:2 (28.) Max Balzer (Elfmeter); 1:3 (92.) Sobczyk.

Bericht: Vorweg zur Stadlauer Leistung: es ist schon beachtlich, dass sich die Spieler in Anbetracht der doch unsicheren Gesamtsituation noch Woche für Woche motivieren, "genormte" Leistungen abzurufen wäre allerdings vermessen. Hälfte eins brachte dann zwar flottes Tempo (hauptsächlich im Mittelfeld), jedoch kaum Strafraumszenen - und wenn, dann von Seiten der Heimelf die gefährlicheren. Ein attraktiver Fallrückzieher von Volkan Düzgün fiel ganz genau (und, weil vom Sechzehner, zu leicht) auf Rapid-Keeper Maric aus (11., geflankt hatte Raffael Behounek).

Dann demonstrierte Rapid II Effizienz pur: nach Kovacec-Eckball traf Ehrnhofer per Kopf zum 0:1 (17.), wenig später Kovacec mittels sehenswertem Außenrist-Volley zum 0:2 (20.). Michael Svobodas Kopfball nach Balzer-Freistoß fiel dann zu genau auf Keeper Maric aus (26.), ehe in der nächsten Aktion Amar Helic nach Idealpass von Cem Atan nur mehr regelwidrig im Strafraum gestoppt werden konnte - für Referee Vojtek (der sich im Verlauf der Partie noch den Unmut beider Trainer zuziehen sollte ...) ohne Diskussion ein Musterbeispiel für Elfmeter. Kapitän Max Balzer trat an und schoss frech in die Mitte - 1:2 (28.). Nun war Stadlau endgültig im Spiel angekommen und versuchte alles nach vorne, ohne jedoch zwingende Chancen zu kreieren: Balzers Distanzschuss verfehlte klar (39.) und echt gefährlich hätte es bei Emanuel Rajdls Lochpass auf Balzer werden können, denn der umkurvte den Rapid-Keeper, jedoch rettete Salai für grün-weiß vor der Linie (43.).

Hälfte zwei brachte weiter viel Stadlau-Druck, allein zu Top-Chancen reichte es nur selten: bei Volkan Düzgüns Stanglpass für Atan rettete ein Verteidiger (59.), Atans Auflage ergab eine Einschusschance für Rajdl (61.), ein weiterer Rajdl-Schuss wurde geblockt (63.), ein Helic-Volley aus einem Strafraumgetümmel (66.), noch eine Rajdl-Chance (68.) - bisher alles wie gesagt nichts zwingendes. Die Top-Chance auf den Ausgleich fand dann allerdings Luka Gusic vor, der von Atan und Okan Celik mustergültig zentral vorm Tor freigespielt wurde, aber leider den Ball nebens Tor setzte (80.). Als Rapid-Schlussmann Maric bei einem weiten Ball auf Atan schneller dran war (86.), war wohl klar, dass es kein Stadlauer Tor mehr geben würde, im Gegenteil - im Konter setzte Sobczyk noch das 1:3 nach (94.).

Fazit: die Luft ist - irgendwie verständlich - etwas draußen ...

FC Stadlau:  Benjamin Neckam - Raffael Behounek (58. Marton Marosi), Michael Svoboda (29. Luka Gusic), Gabriel Bayer, Andreas Bauer - Amar Helic, Max Balzer, Volkan Düzgün, Okan Celik, Emanuel Rajdl (71. Dominik Kirschner) - Cem Atan. [auf der Bank: Lukas Kiss - Matej Milicevic]

<*Spieltermine

 
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