Dank Standards sicheres 3:0 über die Admira Juniors

Mo., 1.5.  16'00  in Stadlau

Resultat:  3:0 (0:0)

Tore:  1:0 (52.) Michael Svoboda, 2:0 (70.) Luka Gusicx, 3:0 (80.) Martin Marosi

Bericht: Admira begann in dem flotten, laufintensiven und einsatzbetonten Spiel nicht wie ein Abstiegskandidat: Benjamin Neckam stand gleich einige Male im Mittelpunkt, als es vorm Stadlau-Tor gefährlich wurde: den Kopfball Kalajdzic' parierte er glänzend (2.), bei Ayyildiz' Schuss verhinderte er mit Reflex Schlimmeres (17.) und als Maier vom 16er abzog, war der Stadlau-Rückhalt auch mit den Fingerspitzen noch entscheidend dran (19.). Den daraus resultierenden Corner köpfelte Kalajdzic gefährlich, doch ein Fußreflex von Neckam hielt auch da das "zu Null" (20.).

Stadlauer Offensivbeiträge bis dahin? Bei Rajdls Stanglpass von rechts fabrizierte Malicsek ein Fast-Eigentor (14.), der fällige Eckball mit raffinierter Variante fand plötzlich Raffael Behounek in Einschussposition - knapp daneben (15.). Ab Minute 25 aber fing sich Stadlau, erlangte Spielkontrolle, ließ keine Admira-Chancen mehr zu und startete selber einige starke Angriffe: Energieleistung von Emanuel Rajdl mit anschließendem Idealpass zum Fünfer, doch Volkan Düzgün traf den Ball nicht gut genug (28.), Amar Helic sah den weit vorm Tor stehenden Admira-Keeper Verwüster und zirkelte den Ball aus gut 40 Metern von halbrechts aufs Tor - viel Mühe für den Südstädter Schlussmann (32.), ein Behounek-Stanglpass wurde gerade noch zur Ecke geklärt (33.), Dominik Kirschner führte von rechts aus, Verwirrung im Admira-Fünfer, aber wieder nur Eckball - diesmal von links. Ein Fall für Rajdl, wieder Gefahr vorm Gästetor, aber kein zählbarer Erfolg (34.). Somit 0:0 zur Pause, insgesamt wohl leistungsgerecht.

In Hälfte zwei startete Stadlau genauso druckvoll wie im Finish der 1. Halbzeit. War Helic nach Kirschners Pass vielleicht noch zuwenig zielorientiert (50.), so richtete es wenig später eine Standardsituation: Kirschner-Corner von links, "Air" Michael Svoboda stieg hoch und wuchtete den Ball vom Fünfer unhaltbar zum 1:0 ins Tor (52.). Nun muckten aber wieder die Gäste auf: Buljubasic per Kopf drüber (62.), ein weiter Freistoß, aber Neckam kam richtig bis knapp zum Sechzehner und klärte (67.) und spielte bei einem weiten Pass auf Bujubasic gut mit (68.). Den Raum nützte Stadlau aber zu guten und schnellen Gegenangriffen: Stanglpass Max Balzers, ein Verteidiger rettete gerade noch zur Ecke (69.), den fälligen Corner brachte Andreas Bauer von links zur Mitte, wo Luka Gusic am höchsten stieg und per Kopf das 2:0 besorgte (70.) - die (Vor-)Entscheidung des Spieles!

Im Finish gab's dann noch viel Platz, schnelle und oft direkte Kombinationen der Stadlauer, wo der eingewechselte Cem Atan immer wieder seine Mitspieler ideal in Szene setzte - wie beim 3:0 mittels Rückraumpass auf den im vollen Lauf kommenden Martin Marosi (80.). Das Fast-"Tor des Jahres" folgte in Minute 88: wieder brachte Atan (diesmal) eine Flanke perfekt getimt, Okan Celik vollendete mit einem sehenswerten Flugvolley, doch Keeper Verwüster parierte (88.). Endstand 3:0 in einem Spiel, das lange nicht so eindeutig aussah ... und Selbstvertrauen für die letzten drei Saisonspiele, die alle in Wien sind ...

FC Stadlau:  Benjamin Neckam - Raffael Behounek, Luka Gusic, Michael Svoboda, Andreas Bauer - Dominik Kirschner (55. Okan Celik), Max Balzer (77. Gabriel Bayer), Volkan Düzgün, Martin Marosi, Emanuel Rajdl (55. Cem Atan) - Amar Helic. [auf der Bank: Mark Grigoryan - Matej Milicevic]

<*Spieltermine

 
 
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