23. Runde: FC Stadlau vs. Admira Juniors 3:0

Das Auswärtsspiel beim Sportklub hatte letzten Freitag nur vom Ergebnis her ernüchternd geendet, die Leistung v.a. in den ersten 65 Minuten war tadellos gewesen - und da wollten unsere Burschen rund um "Routinier" Kapitän Andreas Bauer heute anknüpfen ...

Hälfte eins bot Sommerfußball, aber sie endete sehr positiv für Stadlau, nämlich mit einem 2:0-Zwischenstand. Und das kam so: Gegen eine eher harmlose Admira-Elf führte gleich der erste konstruktive Angriff zur 1:0-Führung. Nach schöner Kombination über die rechte Seite fand Roman Sablers Querpass genau zu Michael Endlicher und der traf trocken. Es dauerte bis Minute 38, ehe die erste gefährliche Admira-Aktion (und die zweite des gesamten Spiels bis dahin) stattfand: Kadlec köpfelte aus guter Position aber übers Tor. Und nur vier Minuten später machte es die Heimelf besser: Foul an Philipp Haas rund zehn Meter über der Mittellinie, Andreas Bauer beförderte den Ball weit vors Admira-Gehäuse, wo zunächst Sablers Schuss an einem Verteidiger abprallte, aber der mitgestürmte Haas zum 2:0 traf (42.). Und das war's in Hälfte eins. Fazit: Stadlauer Effizienz pur ...

Hälfte zwei sah Admira sofort beherzt nach vorne spielen, da dürfte Trainer Szanto die richtigen "Weckrufe" gehabt haben: Fischauer fand gleich zwei gute Gelegenheiten vor, zunächst schoss er um Zentimeter neben's linke Kreuzeck (47.), dann setzte er einen Freistoß knapp übers Tor (49., da wäre Stadlau-Keeper Aleksandar Mirkovic aber dort gewesen). Das war's aber überraschenderweise dann auch schon wieder, denn der Rest der Spielzeit gehörte ganz klar der Stadlauer Offensive: Endlicher-Flanke von rechts, Sabler verlängerte und Lukas Schneider kam zentral vorm Tor am Fünfer doch irgendwie nicht zum Ball (52.), Sabler "erbte" einen Ball vorm Sechzehner, den offenbar keiner wollte, zog in den Strafraum, doch Admira-Keeper Köstenbauer warf sich mutig entgegen (57.). Und dann hieß es auch schon 3:0 (69.): Flanke von Haas, Endlicher stand am Fünfer mutterseelenallein und sagte artig per Kopf "Danke"!

Nun war nur mehr die Frage nach der Höhe des Stadlauer-Sieges, da Admira nun wieder offensiver auftrat, was viel Raum für Stadlauer Angriffe ergab: zunächst faustete Mirkovic eine Flanke von Eksler, die unter Umständen gefährlich werden hätte können (72.), dann hätte es 4:0 heißen können, ja müssen. Zunächst verzog Sabler aus 11 Metern halbrechts allein vorm Torhüter knapp (76.), dann ging ein gefühlvoller Endlicher-Überheber um Zentimeter daneben (77.). Bauers Freistoß strich doch einen halben Meter neben's Tor (79.), dann gab's auch mal Betrieb vorm Stadlau-Tor: Hausjells Schuss hätte durchaus gefährlich werden können (80.) und Vastic' Schuss blockte Niklas Kiss (81.). Im Finish traf noch Roman Sabler die Latte (89.), parierte Mirkovic sehenswert gegen Fischerauer (91.) und hatte das Glück des Tüchtigen bei einem Innenstangenschuss des gleichen Admira-Angreifers (93.).

Aufstellung Stadlau: Aleksandar Mirkovic - Philipp Haas, Aleksandar Milenkovic, Niklas Kiss, Andreas Bauer - Mario Topcic, Julian Lakits (60. Marko BVozic), Okan Celik, Lukas Schneider (67. Alexander Krammer) - Roman Sabler (89. Imran Sadriu), Michael Endlicher. [auf der Bank: Christoph Sauer - Aleksandar Skrbic]

 
 
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